F&A - Die häufigsten gestellten Fragen:
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1) Für wen ist Pilates Training? Das Training ist für wirklich jeden, egal, welchen Fitness Zustand man mitbringt. Das Alter ist im Grunde unerheblich, man kann schon in jungen Jahren mit dem Training beginnen. In unseren Kursen finden sich Teilnehmer/innen von 17 - 65 (und älter) wieder.
2) Kann ich als Ungeübter einfach an einem Pilates Kurs teilnehmen?
Das Trainingsniveau ist relativ, d.h. es orientiert sich an dem Können und der Erfahrung der Teilnehmer. Es besteht die Möglichkeit, im Training für jeden Teilnehmer bestimmte Optionen anzubieten, so dass Übungen vereinfacht oder auch schwieriger gestaltet werden. So findet sich für jeden ein geeignetes Training.
3) Ich habe schon mal einen Bandscheibenvorfall gehabt, kann ich trotzdem trainieren?
In akuten Fällen sollte auf ein Training verzichtet werden. In jedem Fall sollte vor dem Training der Arzt befragt werden. Das gilt bei jederlei Beschwerden oder Beeinträchtigungen. Nur der eigene Arzt kennt die Krankheitsgeschichte und kann entscheiden, ob ein Pilates Training unbedenklich ist. Bei Zustimmung des Arztes ist es aber dennoch erforderlich, den Trainer darüber zu informieren, damit ggf. entsprechende Ergänzungen angeboten werden können.
4) Ich bin Leistungssportler, was kann mir Pilates bringen?
Pilates ist zunächst ein ganzheitliches Kräftigungstraining. Die Übungen haben einen funktionellen Ansatz, sie trainieren den Muskel in seiner Funktion und entsprechend seiner Bestimmung/Aufgabe. Zudem strecken die Übungen den Körper und sorgen für eine gute Beweglichkeit. Als Leistungssportler soll man erkennen, dass nicht nur sportartspezifisches Training weiterbringt, sondern vor allem ein Ausgleichstraining. Pilates ist als Ergänzung zu sehen. Oft ist durch viel Training ein viel zu hoher Muskeltonus aufgebaut, den es zu lösen gilt. Verkrampfungen werden aufgelockert, weichere Muskeln lassen lockere Bewegungen zu und somit schließlich auch bessere Leistung zu. Erreicht wird das durch die besondere Methodik. Dazu gehört viel Vorstellungskraft und die Bereitschaft, die Methodik zuzulassen.
5) Ich trainiere zu Hause nach einem Pilates Buch/DVD. Ist das zu empfehlen?
Grundsätzlich steht einem Training zu Hause nichts im Wege. Oft ist es ja die einzige Möglichkeit, überhaupt regelmäßig zu trainieren. Die Übungen sollte man allerdings vorher "erlernen". Ohne es zu wissen, können sich Fehler einschleichen, die dann schmerzhafte Verspannungen verursachen. Vorteilhaft ist es, wenn man zunächst einen qualifizierten Trainer um Rat bittet, an einem Kurs teilnimmt oder sich sogar einige Stunden Pilates Personaltraining gönnt.
6) Oft werden wir gefragt, was denn der Unterschied sei zwischen Pilates und anderen Trainingsarten.
Unsere Antwort ist dann: es sind nicht nur die Übungen. Es ist die Methode, die dahinter steckt.
Was heißt das?
Den Körper kräftigen oder dehnen, die Beweglichkeit fördern oder die Koordinationsfähigkeit schulen, all das kann man sehr gut mit allen möglichen Übungen und Gymnastikarten. Aber auch wenn man sich dabei die Schuhe auszieht und langsame Musik nutzt, ist es noch nicht wirklich Pilatestraining. Es ist auch noch kein Pilates, wenn man sich nur darauf konzentriert, die Bauchmuskeln anzuspannen und die Atmung mit ins Spielzu bringen. Sehr nahe kommt man dem Thema Pilates, wenn man dazu sehr konzentriert auf eine äußerst korrekte Übungsdurchführung achtet.
Zum Pilates wird es dann, wenn man es zulässt, mit viel Vorstellungskraft endlich in die Übung und so in den eigenen Körper hinein zu fühlen. Wenn man es zulässt, sich beim Trainieren von diesen Gefühlen leiten zu lassen. Und das ist so unglaublich überwältigend.
Der Körper verändert sich, formt sich neu! Angenehm ist dabei zu bemerken, wie man stark und schlank wird… und groß! Plötzlich fühlen sich alle Bewegungen des Alltags leicht an. Die Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich verschwinden wirklich!
Wie das funktioniert und dass das funktioniert und was man dazu alles machen muss, das lernt man bei uns im Kurs. Ohne Lernen geht es nicht – wie z.B. beim Schwimmen. Niemand wird ernstlich ins tiefe Wasser springen wollen, ohne zuvor das Schwimmen erlernt zu haben.
Eine Kursteilnehmerin hat einmal gesagt: „… warum hat mir das nicht jemand schon vor dreißig Jahren beigebracht“.
Dann hätte sie all ihre körperlichen Beschwerden nicht durchleben müssen.